Über uns

"We serve = Wir dienen" ist Motto und Programm der LIONS weltweit. In 205 Ländern der Erde setzen sich LIONS für humanitäre Ziele ein. Seit Gründung der LIONS - Idee (1917) unterstützen die LIONS CLUBS Menschen in Not und Hilflosigkeit durch besondere Aktivitäten die sie Activities nennen. Auf die LIONS geht nicht nur die Erfindung des Blindenstocks zurück, sie engagieren sich auch heute noch traditionsgemäß für die Förderung von Blinden und die Erhaltung des Augenlichts, besonders in Ländern der Dritten Welt. Durch die Bündelung von Aktivitäten der vielen einzelnen Clubs zu "LIONS International" , wird die Effektivität des Helfen erhöht. So engagieren sich LIONS vor allem dort, wo das soziale Netz des Staates Lücken hat, also heutzutage häufig dort, wo die Gemeinde oder der Staat nicht mehr oder noch nicht hilft. Sie unterstützen beispielsweise Altenheime und setzen sich für die lokale Umwelt und für Jugendprojekte ein, organisieren Spendenaktionen für Erdbeben oder Kriegsgebiete, fördern Projekte in Entwicklungsländern und sorgen für die Enthaltung von Kulturdenkmälern. In der Jugendförderung sehen die LIONS einen Schwerpunkt ihrer Aktivitäten.

Die Programme "Klasse 2000" zur Gesundheitsvorsorge und Suchtprävention an Grundschulen sowie "LIONS Quest": Erwachsen werden zur Persönlichkeitsentwicklung von 10 bis 15-jährigen werden an vielen Schulen in Deutschland erfolgreich eingesetzt. Hinter allen Vorhaben steht der Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn also "we serve" nicht nur das Motto ist, sondern dies auch praktiziert wird, so verwundert die ansonsten nicht leicht verständliche Bezeichnung von LIONS International als "Service-Organisation" nicht. Unter den vergleichbaren Serviceorganisationen zu denen z.B. auch Rotary gehört, ist die LIONS - Organisation die mit Abstand größte. Sie ist auch eine der größte Nichtregierungsorganisationen der Welt und offiziell den Vereinten Nationen angeschlossen. Die LIONS - Jugend, das sind junge Leute bis 30 Jahre, versammelt sich in Leo - Clubs.

Die "Leos" sind genauso im Sinne der LIONS - Idee aktiv wie die LIONS CLUBS. Ethische Grundsätze leiten das Denken und Handeln der LIONS Integrität und Ehrlichkeit im Beruf- selbstkritische Prüfung bei Zweifeln - Freundschaft, die nichts fordert und nicht Mittel zum Zweck ist - Verlässlichkeit in Wort und Tat - Wahrnehmung der staatsbürgerlichen Pflichten, sowie Bewusstsein der Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft und hierzu persönliches Engag ement und Einsatz eigener finanzieller Mittel. Die beiden letzten Grundsätze sollen in ihrer altherwürdigen Formulierung wörtlich zitiert werden: "Ich werde meinen Mitmenschen helfen, indem ich den Unglücklichen Trost, den Schwachen mit Tatkraft und den Bedürftigen mit meinen wirtschaftlichen Mitteln beistehe. Ich werde behutsam sein mit meiner Kritik und freigebig mit meinem Lob; ich will mich bemühen aufzubauen und nicht zu verletzen."


Dies internen, monatlich stattfindenden Clubveranstaltungen, bei denen meist Mitglieder aber auch Gäste, über Themen referieren, die die Mitglieder in den verschiedensten Bereichen von Gesellschaft, Politik, Geschichte, Kultur, Wissenschaft, Philosophie, Weltanschauung u.a.m. interessieren, werden ergänzt durch kulturelle, soziale und gesellschaftliche Unternehmungen. Zur Aufstockung der eigenen Mittel, mit denen Bedürftigen geholfen werden soll, werden auch Activities gestartet, wie z.B. der jährlich erscheinende LIONS-Kalender zum Advent. Die Reinerlöse werden ohne jeden Abzug zusätzlich zu den selbst aufgebrachten Mitteln dem "guten Zweck" zugeführt. Mit dem Ziel der Verständigung unter den Völkern und Kulturen schließen die LIONS CLUBS meist mehrere Partnerschaften mit Clubs in anderen Ländern.

 

Woher der Name LIONS kommt?

Zwar haben die LIONS Löwen in ihrem Emblem, der Name ist aber aus den Initialen eines in den Anfängen von LIONS benutzten Leitgedankens zusammengesetzt: "Liberty, Intelligence, Our Nation's Safety." In die heutige Zeit übersetzt bedeutet das: Freiheit, verstehendes und abwägendes Denken, Wohlergehen aller Länder dieser Erde. Im Zeitalter des zusammenwachsenden Europas und der Verflechtung ist das Bemühen um "our nation's safety" längst obsolet, es geht um "The nations' saftey".